„Es ist gar nicht schlimm“

EPISODE 13 SOFORT HÖREN? HIER GEHT‘S ZUM PLAYER >>>

Was Museen für uns Besucher alles planen, organisieren und in die Wege leiten, bleibt wie bei einem Eisberg oft verborgen. Man sieht die Spitze und denkt sich: „Halb so wild!“ Doch schaut man mal genauer hin, eröffnet sich eine Welt kulturellen emsigen Treibens. Wie dieses im Lindenau-Museum in Altenburg genauer aussieht, haben Museumsdirektor Dr. Roland Krischke (Bildmitte), die stellvertretende Museumsdirektorin Sabine Hofmann (re.) und die wissenschaftliche Volontärin und Museumspädagogin Jacqueline Glück (li.) in der 13. Folge des MUSEUMSCASTES verraten.

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Wie Dr. Krischke gleich zu Beginn mit einem Augenzwinkern verrät, sei man in Altenburg das „Wladiwostok Thüringens“, man liegt also gewaltig am Rande und dennoch genießt dieses eigens als Museum erbaute Haus einen angesehenen Ruf. Leihanfragen kommen aus Übersee und zwei renommierte Preise zur Förderung der Kunst (Gerhard-Altenbourg-Preis und Bernhard-von-Lindenau-Stipendium) gehören untrennbar mit dem Lindenau-Museum zusammen.

„Das ist natürlich ein Zusammenspiel von Leistungen, die man erbringen muss, um Gehör bei der Fachwelt zu bekommen“, erklärt Sabine Hofmann. „Fachwelt“ – das klingt jetzt nach schwerer, historischer und kultureller Kost?! Hier sei dem Hörer bereits schriftlich versprochen, nein, auf keinen Fall! So erklärt beispielsweise Jacqueline Glück, warum sich Schulkassen im Lindenau-Museum wohlfühlen und gern auch drei Stunden verweilen…

Es gibt also viel zu sehen, doch längst nicht alles kann immer und ständig dem wissbegierigen Besucher gezeigt werden und so sammeln sich im Laufe der vielen Jahre immer mehr Schätze an. Doch wohin damit? Diese Frage stand lange Zeit im Raum und ist nun mit der Neukonzeption beantwortet. Treffend dazu erschien ein Artikel im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung unter dem Titel „Kulturschatz vor der Erweckung“. Hier ist es allen Beteiligten gelungen, gemeinsam an einer Lösung für die Platzprobleme der Depots zu arbeiten und mit anderen Kultureinrichtungen zu kooperieren.

OK, klingt einleuchtend, doch was hat es nun mit dem Titel der 13. Podcastepisode auf sich? Was ist denn nun gar nicht schlimm? Das verrät die stellvertretende Direktorin Sabine Hofmann zum Schluss im Gespräch…mehr wird jetzt aber nicht verraten…viel Freude beim Hören:-)

Weiterführende Links:
Webseite des Lindenau-Museums
Das Museum bei Facebook
Lindenau-Museum auf Twitter

Adresse
Route zum Museum planen

Im Podcast erwähnte Institutionen/Förderer:
Freistaat Thüringen
Landkreis Altenburger Land
SPK Altenburger Land
Sparkassenkulturstiftung Hessen-Thüringen
EvS Kunststiftung
EWA Altenburg
Kulturstiftung des Bundes
Kulturstiftung der Länder


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Die Kapitelmarken dienen als Inhaltsverzeichnis der besprochenen Themen. Über den WEBPLAYER oder direkt in der Podcast-App können diese genau ausgewählt werden:

  • 00:00:00 Vorstellung des Museumsteams
  • 00:03:50 Social Media – Wie nützlich?
  • 00:06:30 Analoger Mensch über digitale Zeiten
  • 00:08:15 Wenn der Direktor analog ist – was dann?
  • 00:10:10 Social-Media-Guidelines für schnelle Interaktion
  • 00:14:50 Schulklassen im Museum – Warum und Wie?
  • 00:17:10 Besonderheit Jugendkunstschule
  • 00:18:35 Erst die Praxis, dann die Theorie?!
  • 00:20:05 Die Schulklasse kommt…
  • 00:21:03 Ein Museum und seine besondere Geschichte
  • 00:27:20 Preise zu Förderung der Kunst
  • 00:28:40 Die Förderer des Lindenau-Museums
  • 00:32:19 Kapitel Kulturkonzeption und wenn ein Haus aus allen Nähten platzt
  • 00:39:00 Besucher im Fokus: Museum machen ist kein Selbstzweck
  • 00:43:15 Neu einrichten – neu denken
  • 00:44:30 Die Aura des Originals
  • 00:48:15 Kooperationen – Wie wichtig?
  • 00:50:13 „Kein Botticelli ohne Bienenstich“
  • 00:53:19 Das Fazit zur 1. Kindermuseumsnacht
  • 00:57:03 Wir kommen zum Ende;-)