Mit offenen Karten spielen

EPISODE 14 SOFORT HÖREN? HIER GEHT‘S ZUM PLAYER >>>

Das Ass im Ärmel, die Trümpfe ausgespielt und aus dem Schneider sein: Skatfreunde dürften Bescheid wissen. Doch nicht nur auf das weithin bekannte Kartenspiel treffen diese Beschreibungen zu. In jenes Klischee – hier selbstverständlich positiv angewendet – passt auch hervorragend der Protagonist der nunmehr 14. Folge des Museumscastes: Das Schloss- und Spielkartenmuseum zu Altenburg im schönen Thüringen gelegen.

So alt und ehrwürdig die Residenz der einstigen Herzöge ist, so nah am Puls der Zeit präsentiert sich das emsige Treiben in den prunkvollen Sälen und Gemächern heute. Und wie es sich für ein Schloss- und Spielkartenmuseum gehört, werden hier die Karten regelmäßig neu gemischt und offen auf den Tisch gelegt – so auch ein spannendes Kulturkonzept.

Ufff, ein Konzept! Klingt ja recht starr, mag der eine oder andere jetzt oberflächlich betrachtet denken!? Doch was es mit diesem Kulturkonzept tatsächlich auf sich hat, was das für die Besucher bedeutet und was für ein Planungsmarathon bereits hinter dem gesamten Museumsteam liegt, haben Kulturdirektor Dr. Christian Horn (2.v.r.), Museumsleiter Uwe Stromsdörfer (li.), Anja Fehre (re.) vom Besucherservice und Sammlungsleiter Florian Voss (2.v.l.) in einem lockeren Gespräch dem Museumscast verraten (siehe Foto unten)

Gleich zu Beginn wurde klar, es darf im Museum auch humorvoll zugehen, ohne dabei die fachliche Kompetenz aus den Augen zu verlieren. „Die Stimmung an der Theke muss stimmen“, bringt es der Kulturdirektor auf den Punkt und …. hach, schon wieder viel zu viel geschrieben, hier geht es schließlich ums Hören …. also ran an die Kopfhörer und dem Team des Schloss- und Spielkartenmuseums in Episode 14 lauschen!

Viel Spaß dabei:-)

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Social Media:
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und natürlich auch bei Facebook
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Weiterführende Links:
Informationen zum Altenburger Praxisjahr

Adresse:
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Die Kapitelmarken dienen als Inhaltsverzeichnis der besprochenen Themen. Über den WEBPLAYER oder direkt in der Podcast-App können diese genau ausgewählt werden:

  • 00:00:40 Einstieg mit Konzeptsturz
  • 00:01:10 Vorstellungsrunde Kulturdirektor Dr. Christian Horn
  • 00:03:08 Anja Fehre, Besucherservice
  • 00:04:21 Uwe Stromsdörfer, Museumsleiter
  • 00:06:08 Florian Voss, Sammlungsleiter
  • 00:07:12 A und O Besucherservice
  • 00:08:40 „Die Stimmung an der Theke muss stimmen“
  • 00:11:08 Service im Fokus trotz Planungsmarathon
  • 00:14:30 Der Besucher im Mittelpunkt
  • 00:15:33 Kritik an eigener Kulturinnung wagen?!
  • 00:16:30 Motiviert an der Besucherbasis
  • 00:20:05 Genuss vs. Kulturstress
  • 00:22:10 Die Trümpfe der Spielkartensammlung ausspielen
  • 00:24:15 Digitalisierung der Exponate
  • 00:26:29 Die Aura des Originals und ein stürmischer Sammlungsleiter
  • 00:29:55 Social Media ganz nebenbei?
  • 00:31:45 Twitter als Vernetzungstool zwischen den Institutionen
  • 00:34:30 Entspanntes strategisches Denken
  • 00:39:00 Social Media als Lernplattform für Kulturleute
  • 00:43:28 Projekt Kulturkonzeption vorgestellt
  • 00:46:50 Von Intrigen und überfüllten Depots
  • 00:52:40 Projekt Hörspielinstallation
  • 00:55:53 Projekt „Altenburger Praxisjahr“
  • 00:59:29 Fortsetzung folgt…Abspann mit Schmackes:-)

„Es ist gar nicht schlimm“

EPISODE 13 SOFORT HÖREN? HIER GEHT‘S ZUM PLAYER >>>

Was Museen für uns Besucher alles planen, organisieren und in die Wege leiten, bleibt wie bei einem Eisberg oft verborgen. Man sieht die Spitze und denkt sich: „Halb so wild!“ Doch schaut man mal genauer hin, eröffnet sich eine Welt kulturellen emsigen Treibens. Wie dieses im Lindenau-Museum in Altenburg genauer aussieht, haben Museumsdirektor Dr. Roland Krischke (Bildmitte), die stellvertretende Museumsdirektorin Sabine Hofmann (re.) und die wissenschaftliche Volontärin und Museumspädagogin Jacqueline Glück (li.) in der 13. Folge des MUSEUMSCASTES verraten.

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Wie Dr. Krischke gleich zu Beginn mit einem Augenzwinkern verrät, sei man in Altenburg das „Wladiwostok Thüringens“, man liegt also gewaltig am Rande und dennoch genießt dieses eigens als Museum erbaute Haus einen angesehenen Ruf. Leihanfragen kommen aus Übersee und zwei renommierte Preise zur Förderung der Kunst (Gerhard-Altenbourg-Preis und Bernhard-von-Lindenau-Stipendium) gehören untrennbar mit dem Lindenau-Museum zusammen.

„Das ist natürlich ein Zusammenspiel von Leistungen, die man erbringen muss, um Gehör bei der Fachwelt zu bekommen“, erklärt Sabine Hofmann. „Fachwelt“ – das klingt jetzt nach schwerer, historischer und kultureller Kost?! Hier sei dem Hörer bereits schriftlich versprochen, nein, auf keinen Fall! So erklärt beispielsweise Jacqueline Glück, warum sich Schulkassen im Lindenau-Museum wohlfühlen und gern auch drei Stunden verweilen…

Es gibt also viel zu sehen, doch längst nicht alles kann immer und ständig dem wissbegierigen Besucher gezeigt werden und so sammeln sich im Laufe der vielen Jahre immer mehr Schätze an. Doch wohin damit? Diese Frage stand lange Zeit im Raum und ist nun mit der Neukonzeption beantwortet. Treffend dazu erschien ein Artikel im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung unter dem Titel „Kulturschatz vor der Erweckung“. Hier ist es allen Beteiligten gelungen, gemeinsam an einer Lösung für die Platzprobleme der Depots zu arbeiten und mit anderen Kultureinrichtungen zu kooperieren.

OK, klingt einleuchtend, doch was hat es nun mit dem Titel der 13. Podcastepisode auf sich? Was ist denn nun gar nicht schlimm? Das verrät die stellvertretende Direktorin Sabine Hofmann zum Schluss im Gespräch…mehr wird jetzt aber nicht verraten…viel Freude beim Hören:-)

Weiterführende Links:
Webseite des Lindenau-Museums
Das Museum bei Facebook
Lindenau-Museum auf Twitter

Adresse
Route zum Museum planen

Im Podcast erwähnte Institutionen/Förderer:
Freistaat Thüringen
Landkreis Altenburger Land
SPK Altenburger Land
Sparkassenkulturstiftung Hessen-Thüringen
EvS Kunststiftung
EWA Altenburg
Kulturstiftung des Bundes
Kulturstiftung der Länder


Wenn du keine Folge mehr verpassen möchtest, kannst du den #museumscast auch via iTunes oder in der Podcast-App deines Vertrauens abonnieren.

Die Kapitelmarken dienen als Inhaltsverzeichnis der besprochenen Themen. Über den WEBPLAYER oder direkt in der Podcast-App können diese genau ausgewählt werden:

  • 00:00:00 Vorstellung des Museumsteams
  • 00:03:50 Social Media – Wie nützlich?
  • 00:06:30 Analoger Mensch über digitale Zeiten
  • 00:08:15 Wenn der Direktor analog ist – was dann?
  • 00:10:10 Social-Media-Guidelines für schnelle Interaktion
  • 00:14:50 Schulklassen im Museum – Warum und Wie?
  • 00:17:10 Besonderheit Jugendkunstschule
  • 00:18:35 Erst die Praxis, dann die Theorie?!
  • 00:20:05 Die Schulklasse kommt…
  • 00:21:03 Ein Museum und seine besondere Geschichte
  • 00:27:20 Preise zu Förderung der Kunst
  • 00:28:40 Die Förderer des Lindenau-Museums
  • 00:32:19 Kapitel Kulturkonzeption und wenn ein Haus aus allen Nähten platzt
  • 00:39:00 Besucher im Fokus: Museum machen ist kein Selbstzweck
  • 00:43:15 Neu einrichten – neu denken
  • 00:44:30 Die Aura des Originals
  • 00:48:15 Kooperationen – Wie wichtig?
  • 00:50:13 „Kein Botticelli ohne Bienenstich“
  • 00:53:19 Das Fazit zur 1. Kindermuseumsnacht
  • 00:57:03 Wir kommen zum Ende;-)