„Es lief überhaupt nichts am Schnürchen!“

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„Vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan.“
„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben.“
„Fahr´hin und werde glücklich!“

Mit diesen drei Sätzen lässt sich Folge 25 des #museumscast kurz und treffend beschreiben. Damit wäre alles gesagt und mir bleibt nur noch, viel Spaß beim Hören zu wünschen 😉

Ok, ok, ein paar Infos möchte ich Euch natürlich wie gewohnt – und nach so einer langen (Kunst)pause – nicht vorenthalten. Dieses Mal führte mich der Weg ins Henry van de Velde Museum nach Gera in Thüringen. Das Museum befindet sich direkt in der ehemaligen Textilfabrikanten-Villa „Haus Schulenburg“, welches Paul Schulenburg in den Jahren 1913/14 nach den Entwürfen des flämisch-belgischen Architekten Henry van de Velde bauen ließ. Damals gehörte der Architekt zu den Shootingstars der Szene und gilt als Urvater des Bauhaus. Trotzdem geriet er fast in Vergessenheit! Dabei hat mit Sicherheit fast jeder schon mal eine Villa, ein Möbelstück oder eine Keramikvase von ihm gesehen, es allerdings anderen bekannteren „Bauhäuslern“ wie Walter Gropius oder Marcel Breuer zugeordnet. Tja, so schnell kann man in der Versenkung verschwinden, wenn sich nicht beherzte Kunstkenner für den Erhalt stark machen würden.

Denn ohne entsprechende Hinweise hätte ich in Gera niemals so ein wundervolles Kleinod an Architekturschönheit erwartet. Dank der Kulturbloggerin und Autorin Manja Reinhardt las ich erstmals von diesem Museum. Sie berichtet nämlich in Ihrem Buch „Glücksorte im Vogtland“ über das „Meisterwerk der Moderne“. 

Nachdem ich also vor Ort war, war klar…da muss eine Podcastfolge aufgenommen werden! Also fragte ich die Autorin, ob sie in einem Interview etwas über das Museum und dessen spannende Geschichte erzählen möchte. Sie sagte „Ja“.

Doch das „Haus Schulenburg“ hat nach seiner Blütezeit ein wechselvolle Geschichte erlebt und drohte dem Zahn der Zeit gänzlich in die Hände zu fallen. Wenn nicht ein Retter am Horizont aufgetaucht wäre, welcher zwei Jahrzehnte seiner Nerven und seines Herzblutes in den Erhalt steckte. Wie es dazu kam, das sich der Mediziner Dr. Volker Kielstein zusammen mit seiner Frau Rita in dieses marode Gebäude verliebte, verrät er in einem Gespräch. Auch er war gern bereit aus dem Nähkästchen zu plaudern.

Kurzer Spoiler: Schlussendlich erhielt er für seine mustergültige Instandsetzung die Silberne Halbkugel – den Deutschen Preis für Denkmalschutz.

Mehr verrate ich nun aber nicht. Am besten Ihr lauscht meinen beiden Gesprächspartnern, der Autorin Manja Reinhardt und dem Denkmalschutzpreisträger Dr. Volker Kielstein.

Eure Plaudertasche
Katja Eidam

 

Weiterführende Links:
Haus Schulenburg auf Facebook
Haus Schulenburg auf Instagram
Webseite des Museums
360-Grad-Rundgang
Podcastfolge 18 mit Manja und Andreas Reinhardt

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Die Kapitelmarken dienen als Inhaltsverzeichnis der besprochenen Themen. Über den WEBPLAYER oder direkt in der Podcast-App können diese genau ausgewählt werden:

  • 00:00:00 Intro und warum war’s hier so lange still?
  • 00:03:54 Autorin Manja Reinhardt über das Haus Schulenburg 
  • 00:23:35 Im Gespräch mit Dr. Volker Kielstein über die Restaurierung des Museums