Museumspädagogik mit Pfiff

EPISODE 19 SOFORT HÖREN? HIER GEHT‘S ZUM PLAYER >>>

„In dieser armseligen Zeit kommt es vor allem darauf an, Begeisterung zu wecken…“, äußerte Picasso einst.  Und diese Begeisterung schreibt sich das Team der Kunstsammlungen Max-Pechstein-Museum auf die Fahne.

Damit wäre eigentlich alles gesagt, mit dem Hinweis, selbst einmal dieser Begeisterung im Max-Pechstein-Museum in Zwickau nachzugehen. Doch an dieser Stelle lässt der #museumscast seine Hörer natürlich nicht im Regen stehen, sondern verrät vorab ein wenig vom gut einstündigen Podcastgespräch😀

Also…Los geht’s!

Starten wir damit, dass die Kunstsammlungen Zwickau ein städtisches Museum ist und den Luxus einer eigenen Webseite hat – Insider wissen, dass dies immer noch nicht der Norm entspricht. Die Stadt Zwickau legt Wert auf Eigenständigkeit. Wie es zu diesen positiven Entwicklungen kam, erzählen die Museumsmacher in Folge 19 des #museumscast-Podcast 🎧

Eine weiteres Thema war, wie man als Museum die Besucher mit den Ausstellungen „unterhält“ aber zeitgleich auch Wissen vermittelt ohne abgehoben rüberzukommen. Diese Frage hat der #museumscast anlässlich der MAI-Tagung 2019 mit in den „Fragenkatalog“ aufgenommen. Schließlich kommt Begeisterung durch Unterhaltung.

Die Leiterin Dr. Petra Lewey, Kuratorin Annika Weise und Museumspädagogin Fabia Günther-Sperber lassen sich kräftig in die Karten ihrer Museumsarbeit schauen, berichten aber auch ausführlich darüber, was die Kunstsammlungen Max-Pechstein-Museum so besonders macht.

Außerdem betritt Sven Neuhaus, Kustos der mineralogisch-geologischen Sammlungen ab der 49. Minute das Podcast-Spielfeld und lässt sich über die Schulter – für alle Bergbaufreunde dürfte also dieser Teil der Folge einen Leckerbissen parat halten. 

Na dann, Bühne frei für Folge 19 🎧

Im Bild sind die Gesprächspartner des #museumscast zu sehen. Sie stehen vor einer Wand, welche mit Bildern des Brücke-Künstlers Max Pechstein bestückt sind.

V.l.n.r.: Kuratorin Annika Weise, Museumspädagogin Fabia Günther-Sperber, Kustos Sven Neuhaus und Leiterin Dr. Petra Lewey.

 

Weiterführende Links

Aktuelles aus dem Museum
Webseite der Kunstsammlungen
Förderverein des Museums
Robert-Schumann-Stadt Zwickau

Adresse

KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU
Max-Pechstein-Museum
Lessingstraße 1
08058 Zwickau

Wenn du keine Folge mehr verpassen möchtest, kannst du den #museumscast auch via iTunes, Spotify oder mit diesem RSS in der Podcast-App deines Vertrauens abonnieren.

Die Kapitelmarken dienen als Inhaltsverzeichnis der besprochenen Themen. Über den WEBPLAYER oder direkt in der Podcast-App können diese genau ausgewählt werden:

00:00:18 Intro mit einer Tasse Tee:-)
00:01:06 Museums-Team vorgestellt
00:10:43 Depot und die Verantwortung gegenüber dem Objekt
00:14:30 Restauratorin im Fokus
00:15:55 Museumspädagogik und die Begeisterung der Jugend
00:22:06 Was wünscht sich der jugendliche Besucher?
00:24:30 Wie digital ist das städtische Museum?
00:27:27 „Hurz!“und der unverkrampfte Fachvortrag:-)
00:31:17 „Abgehobenes Museum?!“ – Vorurteile abbauen
00:33:10 Wie werden die Besucher unterhalten?
00:36:00 Diskussionsthema: Zeitgenössische Kunst
00:39:12 Besucherbefragung im kommunalen Museum – Wie?
00:42:00 Luxus Webseite?
00:44:44 SZENENWECHSEL startet …:-)
00:45:44 Max Pechstein und der Tanz
00:49:31 Einblicke in die Mineralogisch-Geologischen Sammlungen
00:51:10 Bergbaubesonderheiten im Fokus
00:57:10 „Steinreich“ – Pädagogische Projekte in der Sammlung
01:00:00 Kunstsammlungen vs. Bergbau
01:04:00 Wie wichtig sind spezielle Museumstage?
01:08:07 Hat REGIONAL eine überregionale Bedeutung?
01:09:45 Tagungen und Kooperationen
01:10:52 Wie Sammlungsführer publiziert werden
01:11:26 Outro mit Räuspern, denn der Tee ist alle 🙂

2 Gedanken zu “Museumspädagogik mit Pfiff

  1. Nic Hammaburg schreibt:

    Hallo,
    kurz und bündig auf den Punkt gebracht. Sie und Picasso, bzw. du und Picasso, damit wir nicht gleich abgehoben klingen, oder?
    Warum Kunst-und Kulturvermittlung so schwerfällig ist hat sicherlich viele Gründe. Aber Unterhaltung, so bereits in den Tagen der Römer und Griechen war durchaus Teil des Plans Menschen Museen, Kultur leichtfüssig näher zu bringen. Vor allem die Jüngeren sind abzuholen.
    Danke für die erfrischende Erinnerung, dass Museumsbesuch auch schön, spannend und einladend sein kann anstatt elitär.

    Gefällt 1 Person

    • einfachkreativblog schreibt:

      Hallo Nic,

      ein dickes Dankeschön für dein Feedback.

      Ja, der Museumsbesuch kann und sollte auch erfrischend sein, denn gerade in einer entspannten Atmosphäre lässt es sich doch am besten Lernen.

      Ganz liebe Grüße nach Hamburg.
      Katja

      Liken

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