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Die (Museums)Welt im Sturm erobert

Am Anfang war da eine Idee im Kopf…

Mittlerweile, steht diese Idee auf eigenen kleinen Füßen, welche derzeit die (Museums) Welt im Sturm erobern. Die Rede ist von Vinzenz dem Museumsmaskottchen des Holzknechtmuseum Ruhpolding.

Hinter dem Projekt mit dem Namen #VinzenzOnTour stecken die kreativen Köpfe Simon Hamper und Adrian Siedentopf. Im Museumscast-Gespräch berichten die beiden über die Anfänge, wie schnell die Idee weite Kreise zog und welche Museen und Freizeitkulturorganisationen von der kleinen Playmobilfigur besucht werden.

Hier im PODCAST könnt ihr der Geschichte lauschen;-)

Du willst mehr über Vinzenz wissen, dann schaue doch mal hier vorbei:
Vinzenz bei Facebook
Vinzenz auf Twitter
Vinzenz auf Instagram

Hilfe während der Entwicklungsphase bekam Vinzenz außerdem von Sybille Greisinger, Dr. Christian Gries und der Landesstelle für Nichtstaatliche Museen in Bayern.

Und das ist die aktuelle Reiseroute:
Levi Strauss Museum, Buttenheim
Archiv Geiger, München
Museum für Ägyptische Kunst, München
Bauernhausmuseum Amerang
Deutsches Bahn Museum, Nürnberg
Museum für Kommunikation, Nürnberg;
Münchner Stadtmuseum
Haus des Deuschen Ostens
Museum für Klassische Abgüsse, München
Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München
Flying Fox, München;
Duo ASAP, München – Ein Violinduo, das Vinzenz zeigt, das Holz auch Musik macht.
Museum Fünf Kontinente, München
Freilichtmuseum Glentleiten, Großweil
Museum im Kulturspeicher, Würzburg;
Kletterwald Masererpass, Reit im Winkl
Tourist-Info Ruhpolding
Fränkisches Freilandmuseum, Bad Windsheim
Museum Wald und Umwelt, Ebersberg
Lindenmuseum, Stuttgart

fabian

Laut nachgedacht: K(l)eine Frage – große Wirkung

Die kleine Wortspielerei in der Überschrift ist nicht dem Zufall geschuldet, denn im Podcast-Interview mit den 20jährigen Jungunternehmer Fabian Tausch zieht sich das Thema, lieber einmal mehr gefragt, wie ein roter Faden durchs Gespräch.
Er selber gesteht offen, dass er nicht zu den enthusiastischen Museumsgängern gehört und gibt im weiteren Gespräch spannende Einblicke, warum das so ist. So spricht er über die Besucherzielgruppe und wie wichtig es ist, genau zu wissen, was sich junge Besucher wünschen.

Dabei richtet er den Fokus auf ansprechende Fotos und betont, dass gerade seine Altersklasse stark auf visuelle Reize reagiert und entkräftet die Befürchtung, dass man dem Museum fern bleibt, weil man schon alles im Internet gesehen habe. So kommen weitere Fragen offen auf den Tisch, wie beispielsweise:

Welche Rolle spielt Instagram für viele in seiner Altersklasse?
Was für ein Art von Museumskatalog ist reizvoll?
Warum sollten die Besucher unbedingt nach ihren Interessen befragt werden?
Warum sind für junge Leute Mitmachprojekte so wichtig?
Muss man jeden Trend mitmachen?

Anhand von praxisnahen Beispielen gibt Fabian Einblicke in die jugendliche Gedankenwelt. Ein unangestaubtes Gespräch ganz nach dem Motto des Museumscastes „angestaubt war gestern“!

Viel Freude beim Reinhören, entweder bei iTunes oder direkt hier:

PS. Du willst mehr über meinen Interviewgast wissen, dann klicke doch einfach mal in seine sozialen Netzwerke rein.
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Museums(t)räume – Analog vs. Digital

Das Smartphone hat bereits Einzug in fast alle Lebensbereiche des Menschen gehalten. So ist es auch kein Wunder, dass Museen zunehmend ihr historisches Wissen via Social Media nicht nur zur Verfügung stellen, sondern auch als Kommunikationskanal nutzen.
Dabei gibt es Museen, welche schon eine beispielhafte Vorreiterrolle spielen und auch Museen, die noch am Anfang der Digitalisierung stehen.

Wie fängt man am Besten an?
Welche Kanäle eignen sich für Museen besonders?
Muss man auf jeden neuen digitalen Zug aufspringen?
Wie lassen sich Online und Offline ansprechend verbinden?

Getreu dem Motto des Museumscastes „angestaubt war gestern“, geben zwei der insgesamt drei Autoren Antworten auf diese Fragen und spannende Einblicke in ihre Arbeit an dem neu veröffentlichen Leitfaden Der digital erweiterte Erzählraum – Ein Leitfaden zum Einstieg ins Erzählen und Entwickeln von Online-Offline-Projekten im Museum“. Dabei lassen sie sich über die Schulter schauen und berichten über interessante Projekte in Museen.

Die Autoren sind Prof. Dr. Axel Vogelsang, Barbara Kummler und Bettina Minder.
Im Podcast reden sie über die Idee zum Projekt Audience+ STORY: Museales Erzählen mit Social Media,  welche Hürden es zu meistern galt und welche Museen die Gratwanderung zwischen der On- und Offlinewelt schon beispielhaft gemeistert haben.

Das Forschungsprojekt der Hochschule Luzern wurde durch die KTI gefördert. Herausgekommen ist eine Toolbox in Form einen 179seitigen Leitfadens, welcher sich absolut zeit- und praxisnah präsentiert und dazu noch unterhaltsam geschrieben ist. Zudem ist der Leitfaden grafisch äußerst ansprechend und zum Thema passend von  Leon Thau, einem ehemaligen Studenten des MA Designs an unserem Departement Design & Kunst, gestaltet worden (siehe beigefügte Screenshots).

leirfadeninhalt
leirfadendesign

Das Werk kann hier kostenlos als PDF heruntergeladen oder als Druckausgabe für 9,90 Euro erworben werden.

Weiterführende Links zu Museen und Personen, welche im Interview erwähnt wurden:
Historischer Ticker via WhatsApp in Pforzheim, ein Bericht in der Tagespresse
Das Wienmuseum
Christian Henner-Fehr, Kulturmanager
Historisches Museum Luzern
Natur-Museum Luzern
Römerhaus in Augst/CH
Freilichtmuseum Ballenberg
Facebook-Gruppe Museum Web2.0er
Markus Speidel, wissenschaftlicher Mitarbeiter Stadtmuseum Stuttgart
Stadtmuseum Frankfurt 
Rathausmuseum Stadt Sempach

Was es noch alles für Inhalte bereit hält, haben die Autoren ausführlich im Interview berichtet!

PS: Wer sich erst einmal einen Überblick über das Gespräch verschaffen möchte, kann ganz bequem die Kapitelmarken nutzen, um zwischen den Themen zu „switchen“.

Zur Podcastepisode geht es hier KLICK.
In diesem Sinne: Viel Freude beim Reinhören;-)